Landschaftselemente

Die Natur und die Landschaft wurden unter anderem durch die verstärkte landwirtschaftliche Nutzung in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Extensiv bewirtschaftete, artenreiche Flächen sind stark zurückgegangen. Auch kleinflächige und strukturgebende Landschaftselemente wie Hecken, Asthaufen, usw. sind vielerorts verschwunden. Dies führte dazu, dass zahlreiche typische Tier- und Pflanzenarten der traditionellen Kulturlandschaften zurückgegangen sind.

Durch den ökologischen Ausgleich in der Landwirtschaft soll diese Entwicklung gestoppt werden. Die Departemente Bau, Verkehr und Umwelt sowie Finanzen und Ressourcen starteten das Projekt "Bewirtschaftungsverträge Naturnahe Landwirtschaft". Dabei gelten folgende Grundsätze:

  • Noch vorhandene naturnahe Lebensräume werden erhalten und erweitert sowie durch optimale Bewirtschaftung und Pflege qualitativ aufgewertet

  • Zwischen benachbarten Lebensräumen werden neue vernetzende Elemente geschaffen

  • In intensiv bewirtschafteten Gebieten werden naturnahe Flächen und Strukturen neu angelegt

Naturnahe Kulturlandschaften bieten nicht nur Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, sondern sind auch für Erholung suchende Menschen sehr attraktiv. Die Landwirte erbringen mit dem ökologischen Ausgleich eine wichtige Leistung für die Allgemeinheit. (Aus dem Richtplan 2009)

Labiola (Abkürzung für Landwirtschaft/Biodiversität/Landschaft)

Labiola (Abkürzung für Landwirtschaft/Biodiversität/Landschaft)

​Auf dem Zelgenhof sind folgende Elemente, die unter dem Begriff Labiola zu Verstehen sind:

  • Saum auf Ackerflächen

  • Extensiv genutzte Wiesen und Weiden

  • Hecken, Feld- und Ufergehölze mit Krautsaum

  • Hochstamm-Feldobstbäume

  • standortgerechte Einzelbäume

Landschaftsqualität

Die Landschaftsqualität wird durch folgende Kleinstrukturen aufrechterhalten:

  • Kopfweiden

  • Steinhaufen

  • Totholzbaum

  • Bienenhotel

  • Tümpel

  • Asthaufen

  • Gebüschgruppen

  • Nistkästen

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